• Geschichte der Insel Fehmarn
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    Heimatmuseum an der Nikolai-Kirche in Burg

    Burg auf Fehmarn ist der größte Ort und gleichzeitig mit rund 6000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die um 1230 erbaute St.-Nikolai Kirche und der zu ihrem Fuße liegende alte Friedhof, der mit uralten Linden umpflanzt ist. Die Hauptstraße Burgs ist die Breite Straße. Zahlreiche Geschäfte säumen ihre Seiten, die in überwiegend alten Backsteinhäusern untergebracht sind. Westlich der "Breiten Straße" liegt der kopfsteingepflasterte Marktplatz, auf dem immer noch jeden Mittwoch ein Markt stattfindet. Dort steht das 1901 erbaute Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade und seinen trutzigen Türmchen. In den Gründerjahren entstanden unter dem damaligen Bürgermeister Lafrentz neue Villenzüge, so im Südwesten der Stadt. 1905 wurde in Burg der Hauptbahnhof der Inselbahn, eingeweiht, der heute ein Restaurant ist. Seit den 1960er Jahren darf Burg das Prädikat eines Heilbades führen.

    Burkstaaken ist der stadteigene Hafen, der jedoch im Laufe der Zeit versandet war. Erst 1886 wurde der Hafen wieder instand gesetzt, zusätzlich wurde das Hafenbecken vertieft. Heute ist Burgstaaken Anlegestelle für Yachten und Kutter. Burgstaaken bietet dem Besucher einige Restaurants an. Ereignisreich für Besucher ist der Direktverkauf von frischem Fisch auf den Kuttern, sowie ein Besuch in der Fischergenossenschaft Fehmarn, häufig falsch als Fischereigenossenschaft bezeichnet.

    Burgtiefe ist der Südstrand Fehmarns. Bis in die 1960er Jahre noch eine große Nehrung im Osten der Insel, wurde der Ausbau zum Heilbad begonnen. Hier hatte die Witwe Lina von Osten, gelebt und ein Restaurant mit Ochsengrill betrieben. Heute stehen die drei von Weitem schon sichtbaren Hochhäuser der IFA auf der Nehrung. Der Strand ist kurtaxenpflichtig und erhielt 2003 eine neue Kurpromenade. Er hat eine gute Touristik-Infrastruktur mit langer, teilweise überdachter Strandpromenade, Kurmittelhaus, Meerwasser-Brandungsbad, Sporthalle und Marina.

    Orth liegt im äußersten Südwesten der Insel Fehmarn. Der um 1900 angelegte Hafen hatte bis zum Bau der Vogelfluglinie eine wichtige Funktion für den Handelsverkehr der Insel, er dient heute nur noch als Yachthafen.

    Püttsee ist ein Ortsteil im Südwesten der Insel, geprägt durch Bauernhöfe und Ferienwohnungen. Der kurabgabenfreie, steinige aber nur schwach frequentierte Badestrand Püttsee-Strand ist etwa 1 km entfernt.

    Strukkamp ist ein Ortsteil direkt am Fehmarnsund westlich der Fehmarnsundbrücke. Er besteht aus wenigen Häusern und Gehöften, dem Leuchtfeuer „Strukkamphuk“ und einem gleichnamigen Campingplatz.