Ihr Ferienhaus auf Fehmarn
Ostseeurlaub direkt am Meer


Fehmarn ist platt wie eine Flunder - Erholsamer Urlaub, umgeben von Landschafts- und Naturschutzgebieten - klares Wasser, saubere Strande und nur die Sonne macht Überstunden Fehmarn hat noch viel mehr zu bieten: Ein Meereszentrum mit Haifischbecken, das Wasservogelreservat in Wallnau, die großte Kletterwand Europas, den Fahrhafen in Puttgarden und und und... Gönnen Sie sich Ihren Urlaub in einer Ferienwohnung auf der Insel Fehmarn!
Küstenstrand im Süden Fehmarns
vergrößern
Küstenstrand im Süden Fehmarns



Möchten Sie Ihren Urlaub auf der Ostseeinsel Fehmarn verbringen? Für erlebnisreiche Ferien in herrlicher, unverbrauchter Natur. Ideal zum Radfahren, Angeln und Wandern.

Zu unseren Fehmarn Ferienhaus Angeboten

 

Ferienhaus in Fehmarn


Entdecken Sie die Ostsee Sonnen Insel Fehmarn. Jede Menge Sonne, Strand und das herrliche Meer rundum. Mit mehr als 2200 Stunden im Jahr lacht uns weit häufiger die Sonne, als in anderen Regionen Deutschlands. Die Insel Fehmarn bildet die gleichnamige "Stadt Fehmarn", deren Hauptort die ehemalige Stadt Burg auf Fehmarn ist.


Sie erreichen uns bequem mit dem Auto. Seit 1963 ist die Insel mit dem Festland verbunden: die Fehmarnsundbrücke wurde gebaut und 1974 wurde dann unsere Burg ein Ostseeheilbad. Auf der Insel finden auch Angler ihren Spaß. Angeln auf ist ganz einfach. Benutzen Sie dafür unsere Fehmarnkarte.

 

Ostsee
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der nördlichste Punkt der Ostsee befindet sich an der schwedisch-finnischen Landgrenze am Bottnischen Meerbusen. Der östlichste Punkt der Ostsee befindet sich im russischen Sankt Petersburg. Südlichster Punkt ist die Wismarer Bucht mit der Hansestadt Wismar, westlichster Punkt die Flensburger Förde mit der Stadt Flensburg.

Gliederung

Die Ostsee, ein Nebenmeer des Atlantischen Ozeans, ist das größte Brackwassermeer der Erde. Begrenzt wird sie durch die Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark.

Der westlichste Ausläufer, das Kattegatt, grenzt bei Skagen an das Skagerrak. Diese Meerenge an der jütischen Halbinsel stellt die einzige Verbindung zur Nordsee und damit zum Atlantik dar.

Die Ostsee lässt sich grob in folgende größere Bereiche unterteilen:

Klima

Der südliche Teil der Ostsee befindet sich in der gemäßigten Klimazone, die bei Dänemark noch ausgesprochen ozeanische Züge trägt, nach Osten hin jedoch im Bereich des Kontinentalklimas liegt. Der nördliche Teil, insbesondere der Bottnische Meerbusen, ist geprägt durch das kalte Klima der borealen Nadelwälder. Der nördlichste Punkt der Ostsee liegt bereits unweit des Polarkreises. Da die Ostsee vom klimabeeinflussenden Golfstrom abgekoppelt und ihre Fläche recht klein ist, aufgrund geringer Verdunstung und reicher Süßwasserzuführung der Salzgehalt außerdem sehr niedrig liegt, kann sie nur sehr geringfügig zum klimatischen Ausgleich beitragen; sie entwickelt kein eigenes maritimes Klima. Daher vereist sie jeden Winter und verursacht dann sogar eine Verstärkung des kontinentalen Klimas. Hafenstädte wie Oulu in Finnland zählen bis zu sechs vereiste Monate pro Jahr. Eisschichten können in kalten Wintern auch an der deutschen Küste Mächtigkeiten erreichen, dass Personen darauf spazieren gehen können. Nur einige Inseln wie Bornholm profitieren von einem ungewöhnlich milden Mikroklima.

Inseln

Größere Inseln in der Ostsee sind Gotland und Öland (schwedisch), Åland (finnisch), Hiiumaa und Saaremaa (estnisch), Wolin (polnisch), Usedom (dt./pol.), Rügen, Hiddensee und Fehmarn (dt.) sowie unzählige dänische Inseln, beispielsweise Seeland, Fünen, Lolland, Bornholm.

Die Ostsee ist reich an bewohnten und auch unbewohnten Inseln unterschiedlichster Größe, so dass ihre Zahl nicht exakt genannt werden kann, da die Definitionen auseinander gehen, was eine Insel ist, und was nicht.

Åland

Ein „Inselstaat“ in der Ostsee sind die autonomen Inseln Ålands, die politisch zu Finnland gehören, aber überwiegend von schwedisch sprechenden Menschen finnischer Staatsangehörigkeit bewohnt sind. Sie führen eine eigene Flagge und gelten im Nordischen Rat als eigene Nation.

Dänemark

Auf der dänischen Ostseeinsel Seeland befindet sich eine Weltstadt: Kopenhagen. Und im nahen Roskilde befindet sich auf der selben Insel ein Weltkulturerbe: Die Domkirche von Roskilde. Seeland ist die größte Insel des Königreichs und inzwischen durch eine Brücke und Tunnel mit Schweden und durch eine andere Brücke mit der zweitgrößten dänischen Insel Fünen verbunden.

Ein Großteil der Dänen lebt auf Ostseeinseln, und addiert man ihre Fläche zusammen, so besitzt Dänemark das größte Inselreich dort. Die meisten von ihnen liegen im beliebten Segelrevier der dänischen Südsee. Dort befinden sich größere Inseln wie Lolland, Falster, Møn, Langeland, Ærø und Alsen. Weiter östlich besitzt das Land mit Bornholm seinen östlichsten Außenposten.

Zu den kleinsten bekannteren und bewohnten dänischen Ostseeinseln gehören die Ochseninseln in der Flensburger Förde. Sie liegen unmittelbar an der deutsch-dänischen Grenze und sind ein beliebtes Ausflugsziel.

Siehe auch: Liste dänischer Inseln

Deutschland

Deutschland hat drei wichtige Ostseeinseln: Rügen, Usedom und Fehmarn.

Fehmarn ist Teil der Vogelfluglinie, und es wird überlegt, diese Insel mit einer festen Fehmarnbeltquerung als Alternative zur Jütlandlinie zu versehen, so dass das Brücken- und Tunnelnetz auf dem Weg von Mitteleuropa nach Skandinavien komplettiert wird.

Rügen hat einige vorgelagerte Inseln. Am bekanntesten ist Hiddensee, gefolgt vom Vilm.

Usedom besitzt wie auch Rügen eine reiche Gliederung in Halbinseln, außerdem existieren auf Usedom viele Binnenseen. Der Ostteil Usedoms gehört zu Polen.

Siehe auch: Liste deutscher Inseln

Estland

Estlands größte Insel, und gleichzeitig die größte Ostseeinsel des Baltikums ist Saaremaa (Ösel). Zweitgrößte estnische Insel ist Hiiumaa (Dagö). Daneben gibt es noch die Insel Kinhu.

Die Festung Suomenlinna liegt auf den Inseln vor Helsinki. Damit hat Finnland ein insulares Weltkulturerbe in der Ostsee.

Lettland

Lettland ist als Ostseeanrainer fast gar nicht mit eigenen Inseln bekannt. Allerdings gibt es in der Bucht von Riga auch eine Insel.

Litauen

Litauen hat keine Insel in der offenen Ostsee, dafür aber im Kurischen Haff: Kiaules Nugara (deutsch: Schweinerücken) bei Klaipeda sowie Rusne und einige andere im Memeldelta. Der litauische Teil der Kurischen Nehrung hat keine Landverbindung mit Litauen selber. Von Klaipeda muss man mit der Fähre übersetzen. Pläne für eine Brücke wurden/werden immer mal wieder angedacht, stehen aber im Konflikt zum Status der Landzunge als Nationalpark und Weltkulturerbe. Auf dem Landweg ist die Nehrung nur von Russland (Kaliningrader Gebiet) aus zu erreichen.

Polen

Polen teilt sich Usedom mit Deutschland. Diese Ostseeinsel ist also „geteilt“ und damit gleichzeitig die einzige Ostseeinsel, die zu zwei Staaten gehört.

Rein polnisch ist hingegen die Nachbarinsel Wollin. Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Inseln im Stettiner Haff.

Siehe auch: Liste polnischer Inseln

Russland

Russland besitzt mit Kotlin vor St. Petersburg eine historisch wichtige Insel. Sie ist besser bekannt unter dem Namen Kronstadt, der gleichnamigen Stadt und Festung.

Schweden

Die größte Ostseeinsel überhaupt ist das schwedische Gotland. Hier gibt es sogar eine eigene vom Gotischen abstammende Sprache, das Gutamål. Wichtig ist auch die zweitgrößte schwedische Insel Öland. In Schweden liegen tausende kleiner Schären. Das sind in der Eiszeit entstandene Mini-Inseln, die aber auch teilweise bewohnt sind.

Die Hauptstadt von Gotland, Wisby, ist ebenso Weltkulturerbe wie die südliche Landschaft Ölands.


Küstenformen

Die Küstenformen der Ostsee sind ein Resultat eiszeitlicher Gletscherbewegungen und nach-eiszeitlicher Geländehebung im nördlichen und -absenkung im südlichen Bereich der Ostsee, die bis heute fortdauert. Beeinflusst werden die Küsten außerdem durch die Lage in der Westwindzone, wodurch von Westen her beständig Sedimente angeschwemmt werden. Unterschieden werden folgende Erscheinungsformen:


Fjordküste

Auch an der Ostsee finden sich Fjorde: Sie kommen vor allem an den Küsten des Kattegats, d.h. in Dänemark und Südwestschweden vor. Im Unterschied zur den norwegischen Fjorden sind sie weniger tief eingegraben, da die Eisdecke hier nicht so mächtig war.

Schärenküste

Die schwedische und finnische Küste in der zentralen, nördlichen und östlichen Ostsee ist fast ausschließlich eine Schärenküste, ab und zu findet man noch vereinzelte Fjorde (Fjord-Schären-Küste). Schären sind der Küste vorgelagerte, kleine und kleinste felsige Inseln, die durch den Abschleifeffekt der Gletscher eine charakteristische Kuppenform aufweisen. Da die Ostsee nur sehr geringe Gezeiten aufweist, sind sie über die letzten Jahrtausende praktisch unverändert geblieben. Das flach abfallende Gelände wurde beim Abschmelzen des Eispanzers überflutet und die Kuppen ragten fortan als Inseln heraus; durch die Geländehebung sind mit der Zeit weitere, vorgelagerte Schären entstanden.

Kliffküste

In einigen Fällen, zum Beispiel auf Gotland oder Bornholm, haben sich Kliffküsten gebildet. Diese ragen als Steilküsten schroff hervor und markieren Geländebrüche im geologischen Untergrund. Kliffkanten finden sich auch unterhalb des Meeresspiegels. Auch die Nordküste Estlands zum Finnischen Meerbusen hin ist durch solch eine Bruchlinie geprägt. Von West nach Ost rückt dieses Kliff immer näher an die aktuelle Küstenlinie heran und erreicht bei Sillamäe immerhin knapp 60 Meter.

Boddenküste

Die mecklenburgische und vorpommersche Küste ist durch Boddenlandschaften geprägt. Bodden sind dadurch entstanden, dass vormalige Inseln durch stetige Zuführung von Material, hauptsächlich Sand, durch schmale Brücken miteinander verbunden worden sind. Die rückwärtigen Gewässer, die Bodden, sind dadurch größtenteils von der Ostsee abgetrennt worden und mit ihr nur noch durch Rinnen verbunden.

Ausgleichsküste

Diese Küstenform bestimmt die Küstenlinie Polens von Stettin bis kurz vor Danzig und die lettische Küste. Hier sind die typischen, reich gegliederten glazialen Küstenformen durch die Anströmung und den Sedimenttransport von Westen her ausgeglichen worden, so dass der Verlauf fast gerade ist. Dies ist möglich geworden, weil die von der Nordsee hereinströmenden Wassermassen auf eine Küstenlinie treffen, die von Südwest nach Nordost verläuft und dadurch alles Transportmaterial anlagert.

Haffküste

Die Haff- oder Nehrungsküste ist im Küstenabschnitt zwischen Danzig und Klaipeda entstanden. Außerdem wird das Stettiner Haff ebenfalls hinzu gezählt. Haffs entstehen vor Flussmündungen als Brackwasserreservoire, die durch schmale Landzungen, die Nehrungen, von der übrigen Ostsee größtenteils abgetrennt wurden. Durch die ständige Zufuhr von Flusswasser schließen sich die Nehrungen nicht, sondern bleiben als langgestreckte Halbinseln bestehen, die eine Rinne zum Meer offen lassen. Bekannteste Haffe sind das Kurische und das Frische Haff. Eine (unvollständige) Nehrung bildet auch der Haken von Hela bei Zoppot.

 

Ferienhaus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Unter einem Ferienhaus versteht man im allgemeinen ein Haus, in dem Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Normalerweise wird ein solches Haus ausschließlich für die temporäre Vermietung an Gäste betrieben, häufig wird es auch alleine zu diesem Zweck gebaut.

Wenn das Ferienhaus nicht Teil einer Urlaubsanlage ist, hat man hier eher die Möglichkeit, auch Land und Leute kennenzulernen, in dem man seinen Urlaub beispielsweise in einer Finca in Spanien, einer Hütte in der Schweiz oder in traditionellen Häusern im Allgäu oder Österreich verbringt. Natürlich gibt es hier eine weitere Vielfalt wie ausgefallene Objekte in der Karibik oder sogar ganze Inseln.

In vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienhäusern nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt; dies gilt insbesondere für Ferienhäuser in Urlaubsanlagen. Zu den normalen Mietkosten pro Tag können auch weitere Nebenkosten für Endreinigung, Wasser und Strom oder Bettwäsche und Handtücher hinzukommen. Die Vermietung kann über einen Reiseveranstalter, ein Reisebüro oder direkt beim Vermieter erfolgen. Bei der Vermittlung von Ferienhäusern können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich sein. Auch eine Lastminute Buchung von Ferienwohnungen ist mittlerweile möglich.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fehmarn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

Fehmarn (dänisch Femer) ist die drittgrößte der deutschen Ostseeinseln und Teil von Schleswig-Holstein. Seit dem 1. Januar 2003 genießt die gesamte Insel Stadtrecht, als die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn, das die 3 amtsangehörigen Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasste, vereinigt wurde. Ziel dieses Zusammenschlusses war, mit nur noch einem Rathaus Verwaltungskosten einzusparen. Fehmarn ist die einzige Ostseeinsel im Kreis Ostholstein.

Bis zum 3. Oktober 1990 war Fehmarn die größte Insel der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Wiedervereinigung hat die Ostseeinsel Rügen diesen Platz eingenommen.

Geografische Lage

Die gesamte Insel liegt in Höhe von NN, die höchste Erhebung ist der Wulfener Berg mit rund 26,5 m über NN.

Der größte Ort der Insel mit rund 6.000 Einwohnern ist Burg, weitere 8.000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, welches über die Dauer einiger Jahrzehnte selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.

Natur

Fehmarn

Auf Fehmarn liegt das Wasservogelschutzreservat Wallnau, welches von dem Naturschutzbund_Deutschland (NABU) betrieben wird. Ein rund 300 ha großes Areal an der Westküste der Ostseeinsel wurde ab 1975 als Brut- und Schutzstätte für Zugvögel eingerichtet.

Ein Kanalsystem ermöglicht durch regelbare Wasserstände in Wiesen, Gräben und Teichen die Schaffung optimaler Brutbedingungen für über 80 Vogelarten.

Das Wasservogelschutzreservat empfängt ganzjährig Besucher und bietet neben einem Informationszentrum mit Naturschutzmuseum, Beobachtungsständen und Naturlehrpfad auch Führungen an.

Als Besonderheit Fehmarns gilt übrigens die Tatsache, dass es hier keine Maulwürfe gibt.

Naturschutzgebiete auf Fehmarn

* Grüner Brink
* Krumm Steert
* Wasservogelreservat Wallnau

Verwaltungsstruktur

Bis zur Nacht des 31. Dezember 2002 war Fehmarn in vier administrative Gemeinden aufgeteilt (Bannesdorf, Burg, Landkirchen, Petersdorf). Burg, das bereits seit dem 16. Jahrhundert Stadtrecht genoss, wurde nun ebenfalls Stadtteil der Stadt Fehmarn, die die ganze Insel umschließt.

Da die Reform später viele Feinde fand, wurde selbige auch von der Bevölkerung kritisiert, sodass der zuständige Bürgermeister seinen Hut nehmen musste. (Man befürchtete, dass die alte Stadt Burg als Hegemonialmacht im Rathaus den anderen Orten imperialistisch begegnen könnte). Jedoch wurde die Reform von den Einwohnern doch gut aufgenommen, nachdem sich herausgestellt hat, dass sich durch die Verschmelzung der ehemaligen vier Gemeinden 125.000 Euro an Verwaltungskosten einsparen ließen.

Ortschaften

Burg auf Fehmarn ist der größte Ort und gleichzeitig mit rund 6.000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die um 1230 erbaute St.-Nicolai Kirche und der zu ihrem Fuße liegende alte Friedhof, der mit uralten Linden umpflanzt ist. Die Hauptstraße Burgs ist die Breite Straße. Zahlreiche Geschäfte säumen ihre Seiten, die in überwiegend alten Backsteinhäusern untergebracht sind. Westlich der "Breiten Straße" liegt der kopfsteingepflasterte Marktplatz, auf dem immer noch jeden Mittwoch ein Markt stattfindet. Dort seht das 1901 erbaute Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade und seinen trutzigen Türmchen. In den Gründerjahren entstanden unter dem damaligen Bürgermeister Lafrentz neue Villenzüge, so im Südwesten der Stadt. 1905 wurde in Burg der Hauptbahnhof der Inselbahn eingeweiht, der heute ein Restaurant ist. Seit den 1960er Jahren darf Burg das Prädikat eines Heilbades führen.

Burgstaaken ist der stadteigene Hafen, der jedoch im Laufe der Zeit versandet war. Erst 1886 wurde der Hafen wieder instand gesetzt, zusätzlich wurde das Hafenbecken vertiefert. Heute ist Burgstaaken Anlegestelle für Yachten und Kutter. Burgstaaken bietet dem Besucher einige Restaurants an, so der "Goldene Anker" und das "Lütt Hus". Ereignisreich für Besucher ist der Direktverkauf von frischem Fisch auf den Kuttern, sowie ein Besuch in der Fischergenossenschaft Fehmarn.(häufig falsch als Fischereigenossenschaft bezeichnet)

Burgtiefe ist der Südstrand Fehmarns. Bis in die 1960er Jahre noch große Nehrung der Insel, wurde der Ausbau zum Heilbad begonnen. Hier hatte bisher die Witwe Reinhard Heydrichs, Lina von Osten, gelebt und in ihrem Restaurant ganze (!) Ochsen gegrillt. Heute stehen die von Weitem schon sichtbaren drei Hochhäuser der IFA auf der Nehrung. Der Strand ist kurtaxenpflichtig und erhielt 2003 eine neue Kurpromenade.

* Albertsdorf
* Altenteil
* Altjellingsdorf
* Avendorf
* Bannesdorf
* Bisdorf
* Blieschendorf
* Bojendorf
* Dänschendorf
* Fehmarnsund
* Flügge
* Gahlendorf
* Gammendorf
* Gold
* Gollendorf
* Hinrichsdorf
* Klausdorf
* Kopendorf
* Landkirchen
* Lemkendorf
* Lemkenhafen (Hafen)
* Marienleuchte
* Meeschendorf
* Mummendorf
* Niendorf
* Orth (Hafen)
* Ostermarkelsdorf
* Petersdorf
* Presen
* Püttsee
* Puttgarden (Hafen, Fährbahnhof)
* Sahrensdorf
* Teschendorf
* Todendorf
* Vadersdorf
* Vitzdorf
* Westermarkelsdorf
* Wulfen

Geschichte

* vor 7.000 Jahren Fischer als Nachfolger von Rentierjägern
* vor 5.000 Jahren erste Siedlungen von Ackerbauern
* vor 4.300 Jahre Abtrennung vom Festland
* ca. 400 bis 900: Besiedlung durch Slawen (Wagrier)
* erstmalig um 960 als fe mer genannt
* 1022 dem Bistum Odense auf Fünen unterstellt
* 1198 Erwähnung eines Gotteshauses bei Puttgarden
* 1230 Erbauung der Gotteshäuser in Bannesdorf, Burg, Landkirchen und Petersdorf
* 1617 Einschränkung der Adelsrechte
* 1815 Erstes Fehmarnsches Tageblatt erscheint noch unter anderem Namen
* 1854 Auf dem Köppelberg bei Petersdorf findet am 27. Januar die letzte Hinrichtung nach dem Neuen Fehmarnschen Landrecht vor mehr als 3.000 Zuschauern statt.
* 1864 In den Morgenstunden des 15. März stürmen 160 Preußen die Insel, Fehmarn wird aus dänischer Hand befreit und preußisch
* 1960 Baubeginn der Fehmarnsundbrücke im Rahmen der Vogelfluglinie
* 1963 Feierliche Eröffnung der Brücke durch den Bundespräsidenten Heinrich Lübke und dem dänischen König Frederik IX.
* 1970 Jimi Hendrix tritt beim "Love and Peace Festival" vom 4. September bis zum 6. September auf Fehmarn zwischen Flügge und Püttsee auf
* 1978 Fehmarn wird im sibirischen Winter von einer Schneekatastrophe heimgesucht, es ist von der Außenwelt abgeschnitten. THW und Bundeswehr helfen
* 2003 Am 1. Januar erhält die gesamte Insel durch Zusammenlegung der Landgemeinden Bannesdorf, Landkirchen und Petersdorf mit der Stadt Burg, Stadtrecht

Politik

Stadtverwaltung

Bürgermeister von Fehmarn ist Otto-Uwe Schmiedt.

Wappen

Die Stadt Fehmarn besitzt z.Z. (noch) kein Wappen. Auf einer Stadtratssitzung im September 2003 konnte man sich noch nicht auf ein Wappen einigen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirchen auf der Insel Fehmarn

* Nikolaikirche in Burg
* Johanneskirche in Petersdorf
* Petrikirche in Landkirchen
* Johanniskirche in Bannesdorf
* St. Jürgens-Kapelle in Burg
* Katholische Kirche in Burg

weitere Sehenswürdigkeiten

* Rathaus von Burg
* Ruine Glambek
* Museum Katharinenhof
* Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum Lemkenhafen
* Strände_auf_Fehmarn

Leuchttürme auf Fehmarn

* Flügge
* Marienleuchte
* Strukkamphuk
* Staberhuk
* Westermarkelsdorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr
Fehmarnsund-Brücke
vergrößern
Fehmarnsund-Brücke

Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke seit 1963 mit dem deutschen Festland verbunden. Bis zu diesem Zeitpunkte waren Fähren der einzige Zubringer zur Insel. Die Brücke entstand in den Jahren von 1960-1963.

Bereits zu Zeiten des Kaiserreiches und der Weimarer Republik war die Verwirklichung einer Brücke über den Fehmarnsund zum Greifen nahe, jedoch wurden diese Ideen durch Krieg und Inflation zerstört.

Die Europastraße, die vom Fehmarnsund über die Insel nach dem Fährhafen Puttgarden führt, ist Teil der Vogelfluglinie, also des europäischen Transitverkehres.

Zur Zeit wird über den Bau einer neuen Brücke oder eines Tunnels von Puttgarden nach Rødby, einem Ort auf der dänischen Insel Lolland, spekuliert, der das europäische Transitnetz vervollständigen soll und Skandinavien mit dem europäischen Festland über den Fehmarnbelt verbinden würde. Jedoch findet dieser Plan bisher bei der Bevölkerung keinen großen Zuspruch, da die Arbeitsplätze am Fährhafen Puttgarden entfallen würden, zudem fürchten Naturschützer Nachteile für die heimischen Tierarten.

Die Insel besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz, da alle 42 Ortschaften über viele landwirtschaftliche Verkehrswege, zudem über öffentliche Kreisstraßen, verbunden sind.

Tourismus

Dadurch begünstigt, dass Fehmarn mit rund 1.920 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Flecken Deutschlands gehört, strömen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesgäste nicht mitgerechtet, auf die Insel.

Besonders in der Ferienzeit wird das Erholungsangebot des Heilbades Burg auf Fehmarn genutzt, so dass in der Regel alle Schlafstätten ausgebucht sind.

Stark geschätzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbrücke. So wurde es für die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn überzusetzen. Die bis dahin stark auf die Landwirtschaft ausgerichteten Fehmaraner nutzten die Chance und boten den Großstädtern den bis dahin unbekannten und heute kommerziell wichtigen „Urlaub auf dem Bauernhof“ an.

Die Strände auf Fehmarn:

* Bojendorfer Strand
* Burgtiefe
* Flügge
* Gammendorfer Strand
* Gollendorfer Strand
* Grüner Brink
* Puttgardener Strand
* Wallnau
* Wenkendorfer Strand
* Westermarckelsdorfer Strand

Windkraftanlagen

Seit Mitte der 1990er Jahre werden auf Fehmarn Windparks errichtet. So sind bereits der Windpark "Westfehmarn" und "Presen" entstanden. Der sogenannte "Windpark Fehmarn" wurde mit 34 Konvertern ehemals in das Guiness Buch der Rekorde als Deutschlands größter Windpark eingetragen.

Die Errichtung dieser Anlagen ist unter den Bewohnern der Insel, wie in der restlichen Bevölkerung der Republik, stark umstritten, sichern sie doch zum einen Arbeitsplätze, zerstören zum anderen jedoch die bisher landwirtschaftlich geprägte Umwelt Fehmarns und vertreiben so möglicherweise die Touristen.

In den nächsten Jahren soll die Zahl der momentan 144 Windräder auf rund 120 gesenkt werden, durch das Aufstellen größerer und leistungsfähigerer Räder.

Medien

In Burg erscheint die Inselzeitung Fehmarnsches Tageblatt.

Bedeutende Personen der Insel

Personen, die auf Fehmarn gelebt und gewirkt haben oder durch ihre Familie der Insel verbunden sind:

* Karl Carstens, Bundespräsident von 1979 - 1984
* Klaus Groth, Schriftsteller plattdeutscher Mundart, schrieb hier den "Quickborn"
* Ernst Ludwig Kirchner, Maler des Expressionismus
* Peter Wiepert, Heimatforscher

Sonstiges

* In Burg auf Fehmarn befindet sich die zentrale Einsatzstelle für den Wasserrettungsdienst der DLRG an der Nord- und Ostseeküste. Von hier aus wird der Dienst für Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland für alle Wasserrettungsstationen der DLRG in Schleswig-Holstein, sowie teilweise auch für Landesverbände Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern koordiniert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ostsee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Insel Fehmarn: Ferienwohnung und Urlaub auf Fehmarn

Weitere nützliche Links: Ostseeurlaub
  


Impressum