Osterferien
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Ferien Mit Ferien werden Zeiträume an Schulen jeder Art bezeichnet, in denen kein Unterricht bzw. keine Lehrveranstaltungen stattfinden. An Schulen sind dies meist Osterferien, Pfingstferien, Sommerferien, Herbstferien und Weihnachtsferien. An Hochschulen gibt es zweimal im Jahr Semesterferien oder vorlesungsfreie Zeit. Gelegentlich wird auch von Betriebsferien, Gerichtsferien und Parlamentsferien gesprochen. Zum Vergleich siehe Urlaub. Früher wurden Ferien auch als Vakanzen bezeichnet. Das Wort Ferien stammt vermutlich aus dem Französischen (faire rien - nichts tun). Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ferien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Interessante
Weblinks Ostsee Mit einem
Salzgehalt von etwa 1% gehört die Ostsee zu den salzarmen Binnenmeeren.
Im nördlichsten Teil ist der Salzgehalt nochmals deutlich geringer,
hier kann von Süßwasser gesprochen werden. Allgemeine Geografie Der nördlichste
Punkt der Ostsee befindet sich an der schwedisch-finnischen Landgrenze
am Bottnischen Meerbusen. Der östlichste Punkt der Ostsee befindet
sich im russischen Sankt Petersburg. Südlichster Punkt ist die
Wismarer Bucht mit der Hansestadt Wismar, westlichster Punkt die Flensburger
Förde mit der Stadt Flensburg. Gliederung Die Ostsee, ein Nebenmeer des Atlantischen Ozeans, ist das größte Brackwassermeer der Erde. Begrenzt wird sie durch die Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark. Der westlichste Ausläufer, das Kattegatt, grenzt bei Skagen an das Skagerrak. Diese Meerenge an der jütischen Halbinsel stellt die einzige Verbindung zur Nordsee und damit zum Atlantik dar. Die Ostsee lässt sich grob in folgende größere Bereiche unterteilen: a) Die
zentrale Ostsee: Sie reicht unter Einschluss der westlichen und südlichen
Ostsee von der deutschen Ostseeküste im Westen bis etwa zur Linie
Stockholm - Åland - nordwestliches Estland.
Klima Der südliche
Teil der Ostsee befindet sich in der gemäßigten Klimazone,
die bei Dänemark noch ausgesprochen ozeanische Züge trägt,
nach Osten hin jedoch im Bereich des Kontinentalklimas liegt. Der nördliche
Teil, insbesondere der Bottnische Meerbusen, ist geprägt durch
das kalte Klima der borealen Nadelwälder. Der nördlichste
Punkt der Ostsee liegt bereits unweit des Polarkreises. Da die Ostsee
vom klimabeeinflussenden Golfstrom abgekoppelt und ihre Fläche
recht klein ist, aufgrund geringer Verdunstung und reicher Süßwasserzuführung
der Salzgehalt außerdem sehr niedrig liegt, kann sie nur sehr
geringfügig zum klimatischen Ausgleich beitragen; sie entwickelt
kein eigenes maritimes Klima. Daher vereist sie jeden Winter und verursacht
dann sogar eine Verstärkung des kontinentalen Klimas. Hafenstädte
wie Oulu in Finnland zählen bis zu sechs vereiste Monate pro Jahr.
Eisschichten können in kalten Wintern auch an der deutschen Küste
Mächtigkeiten erreichen, dass Personen darauf spazieren gehen können.
Nur einige Inseln wie Bornholm profitieren von einem ungewöhnlich
milden Mikroklima. Åland Ein „Inselstaat“
in der Ostsee sind die autonomen Inseln Ålands, die politisch
zu Finnland gehören, aber überwiegend von schwedisch sprechenden
Menschen finnischer Staatsangehörigkeit bewohnt sind. Sie führen
eine eigene Flagge und gelten im Nordischen Rat als eigene Nation. Dänemark Auf der dänischen Ostseeinsel Seeland befindet sich eine Weltstadt: Kopenhagen. Und im nahen Roskilde befindet sich auf der selben Insel ein Weltkulturerbe: Die Domkirche von Roskilde. Seeland ist die größte Insel des Königreichs und inzwischen durch eine Brücke und Tunnel mit Schweden und durch eine andere Brücke mit der zweitgrößten dänischen Insel Fünen verbunden. Ein Großteil der Dänen lebt auf Ostseeinseln, und addiert man ihre Fläche zusammen, so besitzt Dänemark das größte Inselreich dort. Die meisten von ihnen liegen im beliebten Segelrevier der dänischen Südsee. Dort befinden sich größere Inseln wie Lolland, Falster, Møn, Langeland, Ærø und Alsen. Weiter östlich besitzt das Land mit Bornholm seinen östlichsten Außenposten. Zu den kleinsten bekannteren und bewohnten dänischen Ostseeinseln gehören die Ochseninseln in der Flensburger Förde. Sie liegen unmittelbar an der deutsch-dänischen Grenze und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Siehe auch:
Liste dänischer Inseln Deutschland Deutschland hat drei wichtige Ostseeinseln: Rügen, Usedom und Fehmarn. Fehmarn ist Teil der Vogelfluglinie, und es wird überlegt, diese Insel mit einer festen Fehmarnbeltquerung als Alternative zur Jütlandlinie zu versehen, so dass das Brücken- und Tunnelnetz auf dem Weg von Mitteleuropa nach Skandinavien komplettiert wird. Rügen hat einige vorgelagerte Inseln. Am bekanntesten ist Hiddensee, gefolgt vom Vilm. Siehe auch:
Liste deutscher Inseln Estland Estlands
größte Insel, und gleichzeitig die größte Ostseeinsel
des Baltikums ist Saaremaa (Ösel). Zweitgrößte estnische
Insel ist Hiiumaa (Dagö). Daneben gibt es noch die Insel Kinhu. Finnland Die Zahl der finnischen Ostseeinseln wird mit etwa 80.000 angegeben. Darin sind aber die vielen tausend Inseln von Åland ebenso enthalten wie dessen Schären. Der Rest sind zumeist Schären, die nicht zu Åland gehören. Da Åland politisch aber zu Finnland gezählt wird, besitzt es, so gesehen, eine bedeutende Inselwelt in der Ostsee. Die Festung
Suomenlinna liegt auf den Inseln vor Helsinki. Damit hat Finnland ein
insulares Weltkulturerbe in der Ostsee. Polen Polen teilt sich Usedom mit Deutschland. Diese Ostseeinsel ist also „geteilt“ und damit gleichzeitig die einzige Ostseeinsel, die zu zwei Staaten gehört. Rein polnisch ist hingegen die Nachbarinsel Wollin. Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Inseln im Stettiner Haff. Siehe auch:
Liste polnischer Inseln Russland Russland
besitzt mit Kotlin vor St. Petersburg eine historisch wichtige Insel.
Sie ist besser bekannt unter dem Namen Kronstadt, der gleichnamigen
Stadt und Festung. Die Hauptstadt von Gotland, Wisby, ist ebenso Weltkulturerbe wie die südliche Landschaft Ölands.
Küstenformen Die Küstenformen der Ostsee sind ein Resultat eiszeitlicher Gletscherbewegungen und nach-eiszeitlicher Geländehebung im nördlichen und -absenkung im südlichen Bereich der Ostsee, die bis heute fortdauert. Beeinflusst werden die Küsten außerdem durch die Lage in der Westwindzone, wodurch von Westen her beständig Sedimente angeschwemmt werden. Unterschieden werden folgende Erscheinungsformen:
Fjordküste Auch an
der Ostsee finden sich Fjorde: Sie kommen vor allem an den Küsten
des Kattegats, d.h. in Dänemark und Südwestschweden vor. Im
Unterschied zur den norwegischen Fjorden sind sie weniger tief eingegraben,
da die Eisdecke hier nicht so mächtig war. Schärenküste Fördenküste In Schleswig-Holstein,
etwa von Flensburg bis Lübeck, ist der Küstenabschnitt durch
Förden gekennzeichnet. Diese sind bei der Entstehung der Ostsee
durch den Anstieg des Meeresspiegels "vollgelaufene" ehemalige
Flussläufe. Boddenküste Die mecklenburgische
und vorpommersche Küste ist durch Boddenlandschaften geprägt.
Bodden sind dadurch entstanden, dass vormalige Inseln durch stetige
Zuführung von Material, hauptsächlich Sand, durch schmale
Brücken miteinander verbunden worden sind. Die rückwärtigen
Gewässer, die Bodden, sind dadurch größtenteils von
der Ostsee abgetrennt worden und mit ihr nur noch durch Rinnen verbunden. Ausgleichsküste Diese Küstenform
bestimmt die Küstenlinie Polens von Stettin bis kurz vor Danzig
und die lettische Küste. Hier sind die typischen, reich gegliederten
glazialen Küstenformen durch die Anströmung und den Sedimenttransport
von Westen her ausgeglichen worden, so dass der Verlauf fast gerade
ist. Dies ist möglich geworden, weil die von der Nordsee hereinströmenden
Wassermassen auf eine Küstenlinie treffen, die von Südwest
nach Nordost verläuft und dadurch alles Transportmaterial anlagert. Haffküste
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